PRAXIS JUNGFERNHEIDE
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Chinesische Medizin

Irene Suhr

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM genannt, ist bereits vor über 2000 Jahren angewendet worden. Über viele Jahrhunderte hinweg hat sie sich weiterentwickelt. Die TCM erfreut sich auch bei uns wachsender Anerkennung und Bedeutung. Gerade bei chronischen Leiden wird sie in Ergänzung zur westlichen Medizin zunehmend geschätzt und in Anspruch genommen. Die Akupunktur und die chinesische Kräuterheilkunde sind die Grundlage der TCM. 

Nach Vorstellungen der Chinesischen Medizin ist bei allen Erkrankungen das harmonische fliessen der Lebensenergie gestört. Fliesst die Lebensenergie gleichmässig und in ausreichender Menge, fühlt sich der Mensch gesund. Krankheiten und Schmerzen sind oft auf eine Blockade bzw. Fülle oder Schwäche der Lebensenergie zurückzuführen. Durch Akupunkturnadeln wird die Energie wieder ins Gleichgewicht gebracht, indem bestimmte Energiepunkte sediert oder stimuliert werden. Für die Diagnosestellung berücksichtigt der Therapeut Aspekte wie z.B. die Lebensweise oder die Ernährung der Patienten, die Persönlichkeit und die Krankengeschichte. 

Die Chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Therapieform. Sie ist eine wertvolle Bereicherung für Geist und Seele, nicht nur für den Körper.

AKUPUNKTUR

Mit Hilfe dünner Nadeln, die in den Körper eingestochen werden, können körpereigene Energieflüsse reguliert werden. Die spezifischen Punkte liegen über den gesamten Körper verteilt, auf so genannten Meridianen oder Energiebahnen. Insgesamt gibt es 12 Hauptmeridiane mit 361 Akupunkturpunkten. In diesen Meridianen fliesst die körpereigene Energie, das Qi. 

MOXIBUTION
Moxibution ist eine Wärmetherapie und wird oft mit Akupunktur kombiniert. Einerseits wird Moxakraut (getrockneter Beifuss) direkt auf die Akupunkturnadel gesetzt und angezündet, anderseits kann man mit der Moxazigarre auch Akupunkturpunkte erwärmen. Die intensive Wärme hat eine tiefgehende und lang anhaltende Wirkung auf den Körper.

SCHRÖPFEN/SCHRÖPFMASSAGE
In den Schröpfgläsern wird ein Vakuum erzeugt und diese  dann auf das zu behandelnde Körperareal gesetzt. Schröpfen fördert die Durchblutung, löst Muskelverspannungen, aktiviert den Stoffwechsel, wirkt entspannend und schmerzlindernd.

HEILKRÄUTER IN DER CHINESISCHEN MEDIZIN
Die Chinesische Phytotherapie (Kräuterheilkunde) gehört in China zu den wichtigsten Säulen der Chinesischen Medizin. Entsprechend dem individuellen Energiemuster werden aus einzelnen Heilkräutern mit spezifischen energetischen Wirkungen individuelle Rezepturen hergestellt.

Als therapeutische Methoden finden individuell zusammengestellte, chinesische Kräuterrezepturen für die innere und/oder äussere Behandlung, sowie Akupunktur/Pressur gleichermaßen Anwendung.

 

TCM IN DER KOSMETIK/DERMATOLOGIE
Die TCM Kosmetik/Dermatologie legt ihren therapeutischen Methoden einen ganzheitlichen Denkansatz zugrunde. Die Methoden bestehen in der individuellen Komposition von Heilkräutertherapie (innerlich und äusserlich), Kräutermasken, Kräuterbädern, Akupunktur und Massage.
Therapeutische Pflegecremes, Masken und Lotionen werden individuell rezeptiert und hergestellt.

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© Irene Suhr